Fehler Nr. 1142 in Klasse GL_DB::db_query(String query)
Verbindungs-ID: '.3.'
Die Datenbankabfrage ist fehlgeschlagen.
Query: '.INSERT INTO kirche_counter SET page_title=("Baubericht Nr. 28  vom  17.06.11"), page_menu=("baubericht28"), date=("2020-12-02"), time=("16:08:36"), http_referer=(""), user_agent=("CCBot/2.0 (https://commoncrawl.org/faq/)").'
INSERT command denied to user 'dbo224719846'@'82.165.86.243' for table 'kirche_counter'
 
/kunden/homepages/34/d71794038/htdocs/kirche-st-ulrich/renovierung/baubericht.php5

-> 2 Funktonsaufrufe bis zum Fehler:
 
1: /homepages/34/d71794038/htdocs/inc/class.page.kirche.php5
Zeile: 90 - Funktion: GL_DB->db_query(INSERT INTO kirche_counter SET page_title=("Baubericht Nr. 28  vom  17.06.11"), page_menu=("baubericht28"), date=("2020-12-02"), time=("16:08:36"), http_referer=(""), user_agent=("CCBot/2.0 (https://commoncrawl.org/faq/)"))

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Zeile: 33 - Funktion: GL_Page_Kirche->startHTML()

/renovierung/baubericht.php5?Nr=28
/renovierung/baubericht.php5
/renovierung/baubericht.php5
 Die St. Ulrich Kirche Mörsch  »  Baubericht Nr. 28  vom  17.06.11   
Die St. Ulrich Kirche Mörsch

Baubericht Nr. 28  vom  17.06.11


Renovierung

Turmhelm – Wie groß ist der Schaden?

Hier nun die Fortsetzung des Berichts über die Sanierung des Turmhelms.

Lange war unklar ob, und wenn wie der Turmhelm zu sanieren ist.

Wie kann er die kommenden Jahrzehnte sicher überstehen?
Muss er komplett verblecht werden?
Wie ist der Beton zu sanieren?

Hier wollen wir die Schäden und deren Ursachen näher beleuchten.


Die großen Risse, die sich rings um den Turm ziehen, haben Sie schon im letzten Baubericht gesehen.

Aber wie tief sind die Risse?

Und wie sieht es Innen aus?

Was macht die Stahlarmierung im Beton?

Auf diese Fragen mussten erst Antworten gefunden werden.
Nur so konnte ein Sanierungskonzept erstellt werden.

Die großen Risse, die sich rings um den Turm ziehen, haben Sie schon im letzten Baubericht gesehen.

Aber wie tief sind die Risse?

Und wie sieht es Innen aus?

Was macht die Stahlarmierung im Beton?

Auf diese Fragen mussten erst Antworten gefunden werden.
Nur so konnte ein Sanierungskonzept erstellt werden.


Zunächst sehen Sie hier einen Schnitt durch den oberen Teil des Turmes.

Der eigentliche Turm ist aus Sandsteinen gemauert. Das Mauerwerk ist größtenteils noch aus dem 18. Jahrhundert. Darin befindet sich der Glockenstuhl.

Darüber befindet sich der betonierte Turmhelm.
Helm und Turm sind durch eine geschlossene Holzdecke getrennt. Die Holzdielen werden durch 4 Flacheisen gehalten, die quer durch den Turm gespannt sind.

Bisher gab es keine Möglichkeit vom Glockenstuhl aus weiter nach oben zu kommen.
Der Helm war also seit 1949 absolut unzugänglich.

Zunächst sehen Sie hier einen Schnitt durch den oberen Teil des Turmes.

Der eigentliche Turm ist aus Sandsteinen gemauert. Das Mauerwerk ist größtenteils noch aus dem 18. Jahrhundert. Darin befindet sich der Glockenstuhl.

Darüber befindet sich der betonierte Turmhelm.
Helm und Turm sind durch eine geschlossene Holzdecke getrennt. Die Holzdielen werden durch 4 Flacheisen gehalten, die quer durch den Turm gespannt sind.

Bisher gab es keine Möglichkeit vom Glockenstuhl aus weiter nach oben zu kommen.
Der Helm war also seit 1949 absolut unzugänglich.


Beim Wiederraufbau der Kirche vor über 60 Jahren war der Helm durch eine Einstiegsluke von außen, d.h. nur über ein Gerüst zugänglich.

Diese kleine Luke wurde nun wieder geöffnet und der besseren Zugänglichkeit wegen für die Arbeiter vergrößert.

Beim Wiederraufbau der Kirche vor über 60 Jahren war der Helm durch eine Einstiegsluke von außen, d.h. nur über ein Gerüst zugänglich.

Diese kleine Luke wurde nun wieder geöffnet und der besseren Zugänglichkeit wegen für die Arbeiter vergrößert.


Da die Tragfähigkeit des Holzbodens unter dem Turmhelm nicht ausreichend ist, wurde vom Glockenstuhl aufwärts ein Gerüst bis unter den Boden gebaut. Dieses stützt nun den Zwischenboden ab und erlaubt es gefahrlos im Turmhelm zu arbeiten.

Dazu mussten 4 Schallläden entfernt werden.

Da die Tragfähigkeit des Holzbodens unter dem Turmhelm nicht ausreichend ist, wurde vom Glockenstuhl aufwärts ein Gerüst bis unter den Boden gebaut. Dieses stützt nun den Zwischenboden ab und erlaubt es gefahrlos im Turmhelm zu arbeiten.

Dazu mussten 4 Schallläden entfernt werden.


Da der Turmhelm selbst schon 8 Meter hoch ist, musste auch in Inneren, auf den so abgestützten Holzboden, ein kleines Gerüst gestellt werden. 

So ist der Stahlbeton des Turmhelms nun auch von innen komplett zugänglich.

Da der Turmhelm selbst schon 8 Meter hoch ist, musste auch in Inneren, auf den so abgestützten Holzboden, ein kleines Gerüst gestellt werden.

So ist der Stahlbeton des Turmhelms nun auch von innen komplett zugänglich.


Mit Entsetzen musste hier festgestellt werden, dass man besonders im oberen Bereich den Beton großflächig mit den bloßen Fingern abkratzen konnte.
Somit war schnell klar: Die Stabilität des ganzen Turmhelmes war auf Dauer gefährdet.

Aus diesem Grund wurde erfahrene Spezialisten für solch schwierige Betonsanierungen hinzugezogen und ein Sanierungskonzept erarbeitet.

Mit Entsetzen musste hier festgestellt werden, dass man besonders im oberen Bereich den Beton großflächig mit den bloßen Fingern abkratzen konnte.
Somit war schnell klar: Die Stabilität des ganzen Turmhelmes war auf Dauer gefährdet.

Aus diesem Grund wurde erfahrene Spezialisten für solch schwierige Betonsanierungen hinzugezogen und ein Sanierungskonzept erarbeitet.


Dabei stand natürlich zunächst eine Frage im Raum: Wie konnte zu so enormen Schäden überhaupt kommen?

Dass der Beton von außen durch Wind und Wetter leidet ist klar – aber innen?

Die Ursache war dann schnell klar: Durch die geschlossenen Holzdecke war die Luft im Inneren des Helmes quasi gefangen. Sie konnte nicht ausreichend zirkulieren.

Die Luftfeuchtigkeit, d.h. das Wasser, welches in der Luft gelöst ist, kondensierte immer wenn es kalt wurde innen an den Betonwänden. Wenn sich die Luft wieder aufwärmte verdunstete das Wasser dann wieder.

Dabei stand natürlich zunächst eine Frage im Raum: Wie konnte zu so enormen Schäden überhaupt kommen?

Dass der Beton von außen durch Wind und Wetter leidet ist klar – aber innen?

Die Ursache war dann schnell klar: Durch die geschlossenen Holzdecke war die Luft im Inneren des Helmes quasi gefangen. Sie konnte nicht ausreichend zirkulieren.

Die Luftfeuchtigkeit, d.h. das Wasser, welches in der Luft gelöst ist, kondensierte immer wenn es kalt wurde innen an den Betonwänden. Wenn sich die Luft wieder aufwärmte verdunstete das Wasser dann wieder.


Dadurch dass kein Frischluftaustauch stattfinden konnte, blieb die Feuchtigkeit in der Luft und kondensierte bei der nächsten Abkühlung wieder am Beton.

Das kann im Herbst und im Frühjahr täglich geschehen, da die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hier sehr groß sein können.

Hier möchte ich nochmals den Vergleich mit dem Badezimmer heranziehen:

Nach dem Baden sind Spiegel und Fliesen beschlagen. Was macht man dagegen?
Richtig! Wir öffnen das Fenster und in kürzester Zeit kann die Feuchtigkeit nach außen entweichen.
Lassen wir die Fenster hingegen ständig geschlossen, so bildet sich früher oder Später Schimmel an der Decke – wegen der ständigen Feuchtigkeit.

Im Turm hat sich zwar kein Schimmel gebildet, aber der Beton zerfällt eben nach und nach. Auch die Eisenträger beginnen zu rosten.

Vor der Sanierung musste nun also zuerst eine Lösung für dieses Problem gefunden werden.
Und diese war, wenn man an die Badezimmeranalogie denkt, einfach: „Fenster“
Natürlich keine richtigen Fenster, aber eben 4 Lüftungsöffnungen im oberen Bereich des Turmhelmes. Diese müssen abschließend natürlich noch verblecht werden so, dass die Luft zwar frei zirkulieren kann, aber auch bei starken Windböen kein Regenwasser in den Turm gelangen kann.

Dadurch dass kein Frischluftaustauch stattfinden konnte, blieb die Feuchtigkeit in der Luft und kondensierte bei der nächsten Abkühlung wieder am Beton.

Das kann im Herbst und im Frühjahr täglich geschehen, da die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hier sehr groß sein können.

Hier möchte ich nochmals den Vergleich mit dem Badezimmer heranziehen:

Nach dem Baden sind Spiegel und Fliesen beschlagen. Was macht man dagegen?
Richtig! Wir öffnen das Fenster und in kürzester Zeit kann die Feuchtigkeit nach außen entweichen.
Lassen wir die Fenster hingegen ständig geschlossen, so bildet sich früher oder Später Schimmel an der Decke – wegen der ständigen Feuchtigkeit.

Im Turm hat sich zwar kein Schimmel gebildet, aber der Beton zerfällt eben nach und nach. Auch die Eisenträger beginnen zu rosten.

Vor der Sanierung musste nun also zuerst eine Lösung für dieses Problem gefunden werden.
Und diese war, wenn man an die Badezimmeranalogie denkt, einfach: „Fenster“
Natürlich keine richtigen Fenster, aber eben 4 Lüftungsöffnungen im oberen Bereich des Turmhelmes. Diese müssen abschließend natürlich noch verblecht werden so, dass die Luft zwar frei zirkulieren kann, aber auch bei starken Windböen kein Regenwasser in den Turm gelangen kann.


So sehen diese 4 Öffnungen, die in Turm gesägt wurden aus.

Sie befinden an vier der acht Seiten des Turmhelms und laufen nach oben spitz zu.

Im Nächsten Baubericht sehen Sie dann, welche Schritte für die Sanierung des Betons bereits unternommen wurden.

So sehen diese 4 Öffnungen, die in Turm gesägt wurden aus.

Sie befinden an vier der acht Seiten des Turmhelms und laufen nach oben spitz zu.

Im Nächsten Baubericht sehen Sie dann, welche Schritte für die Sanierung des Betons bereits unternommen wurden.


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